Das Board muss mit.
Julia Brückler

Für mich ging es mit dem ÖBB Nightjet nach Zürich. Ich war ziemlich gespannt auf den Trip. Erstens, weil ich schon länger nicht mehr mit dem Zug unterwegs und zweitens noch nie in Zürich war: Beides bestes Voraussetzungen für mein kleines Abenteuer. Am Wiener Hauptbahnhof den Zug bestiegen, ging es gleich über Salzburg in Richtung Zürich. Ich hatte ein Sechser-Sitzabteil für mich alleine und da man die Sitze ganz einfach in ein Bett umfunktionieren kann, verging die nächtliche Fahrt auch ziemlich schnell.

Im Zug kann ich mich entspannen und ausbreiten. Und sogar das Board darf mit!

Name
Julia Brückler
Thema
Sport & Lifestyle
Motto
Liebe auf den ersten Trick.

Recht erholt in Zürich angekommen, traf ich gleich auf Sven Kilchenmann, Profi Skateboarder aus der Schweiz und ein alter Bekannter von mir. Wie klein die Welt doch ist. Erstes Ziel: der Blue Tomato Shop in der Altstadt. Mit neuem Wachs und Insider-Infos zu den Skater-Hotspots der Stadt war ich bereit für eine erste Skate-Session. Der sogenannte „Ghettopark“ war schnell erreicht. Leider waren die Temperaturen nicht annähernd so hoch wie meine Motivation und nach etwa zwei Stunden begann es zu regnen. Das hat mich aber nicht dran gehindert, einige coole Tricks festzuhalten.

Die größte Motivation ist es, einen Trick so lange zu üben, bis er klappt.

 

Am Nachmittag stand dann Shopping und Stadt erkunden am Programm. In der Nähe des Bahnhofs habe ich dann zufällig noch einen anderen Skateshop entdeckt, der sogar eine kleine Minirampe im Laden hatte. Skate-Session Nr. 2 - JUHU.

Zufrieden, etwas erschöpft und mit vielen neuen Erfahrungen (und einigen Souvenirs) trat ich dann am Abend die Heimreise an. Sicherlich nicht meine letzte Fahrt mit dem Nightjet und bestimmt auch nicht mein letzter Besuch in Zürich.

Fotocredits: Spießer & Spinner
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